Gesellschaftspolitische Beschaffungsziele

Wir handeln verantwortungsvoll.

Erfahren Sie, wie wir KMU, Regionalität, Nachhaltigkeit und Innovation in Ihren Beschaffungsprozess integrieren.

Unterstützung der örtlichen Nachversorgungsstruktur

Im BB-GmbH-Gesetz wird auf die besondere Rolle der klein- und mittelbetrieblichen Anbieterstruktur eingegangen. In jenen Fällen, in denen dies in örtlicher oder zeitlicher Hinsicht oder nach Menge und Art der Leistung zweckmäßig ist, wird auf NUTS3 Region-Ebene ausgeschrieben. Ziel ist es, die Chancen zu erhöhen, dass auch Kleinstbetriebe an den Ausschreibungen teilnehmen können und Best Practice Projekte für KMU-Beteiligungen herauszuarbeiten.

Hier wird die BBG beim Thema KMU aktiv…

  • Durchführung von Bietermobilisierung
  • KMU-Diskussion im Rahmen von Veranstaltungen
  • Abstimmungen mit externen Stakeholdern
  • Teilnahme an Studien
  • Dokumentation und systematische KMU-Berichterstattung
  • Erhöhung des vor Ort zu erbringenden Dienstleistungsanteils bei Lieferaufträgen

Nutzen für den Kunden

Durch die Erhöhung der KMU-Beteiligung bei den Ausschreibungen steigt die Chance, dass ein regionales KMU-Vertragspartner wird. Dies kann sich durch die kürzeren Anfahrtswege und die schnelleren Reaktionszeiten positiv auswirken.

Kontaktdaten Kompetenzzentrum gesellschaftspolitische Beschaffungsziele:

Ihre Ansprechperson: Ing. Markus Hof
Tel.: +43 1 245 70 637
E-Mail: markus.hof(at)bbg.gv.at

Regionale Wertschöpfung in der öffentlichen Auftragsvergabe

Ziel ist es, die regionale Wertschöpfung dort zu stärken, wo es möglich ist. Unter anderem durch den vermehrten Einsatz des Bestbieterprinzips bei regionalen Ausschreibungen. Dadurch können wiederum die Nachhaltigkeitsanforderungen (z.B. Arbeitsplätze in der Region oder regionale Wertschöpfung) stärker berücksichtigt werden.

Regionalität, Saisonalität und Nachhaltigkeit bei Lebensmitteln

Beispiele für Maßnahmen:

  • Herkunftskennzeichnung der Primärrohstoffe
  • transparente Rückverfolgungssysteme (z.B. bei Fleisch aus Österreich)
  • AMA-Gütesiegel (zur Kontrolle der zertifizierten Wertschöpfungskette)

Hier wird die BBG beim Thema Regionalität ebenfalls aktiv…

  • Vertiefte Darstellung der Wettbewerbssituation unter den wesentlichen Marktteilnehmern, den Subunternehmern und der Zulieferstruktur im Zuge der Vorarbeiten bei den einzelnen Ausschreibungen.
  • Technische Losteilung – damit bei Ausschreibungen in mehreren produktspezifischen Losen die Regionalität berücksichtigt werden kann.
  • Rascher Wartungseinsatz (vor Ort) im Sinne des Bestbieterprinzips und speziell die Anforderungen an rasche Reaktions- und Lösungszeiten (vor Ort-Einsatz).
  • Berücksichtigung der Kosten von vor Ort-Einsätzen, Anfahrts- und Reisekosten (TCO-Betrachtung) bei der Ermittlung des bewertungsrelevanten Gesamtpreises.

Nutzen für den Kunden

  • Kürzere Lieferwege
  • Raschere Reaktionszeiten
  • Positive Auswirkungen auf die regionale Beschäftigung
  • Know-How Erhalt
  • Auswirkungen auf die erzielten Preise
  • Weniger Verkehr, dies führt z.B. zu CO2-Einsparungen

Kontaktdaten Kompetenzzentrum gesellschaftspolitische Beschaffungsziele:

Ihre Ansprechperson: Ing. Markus Hof
Tel.: +43 1 245 70 637
E-Mail: markus.hof(at)bbg.gv.at

Nachhaltige Beschaffung in der BBG

Folgende Leitbilder bzw. Ziele werden berücksichtigt:

  • Nachhaltige Beschaffung ist in Einklang zu bringen mit dem in der integrierten Klima- und Energiestrategie Österreichs 2030 dargestellten Zieldreieck und seinen Eckpunkten
  • Definition eines Zielbildes um die Weiterentwicklung der nachhaltigen-innovativen öffentlichen Beschaffung systematisch voranzutreiben
  • Prinzip der Nachhaltigkeit als Leitgedanken im Beschaffungswesen verankern
  • Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten in jedem einzelnen Vergabeverfahren
  • Ausschreibungen unter Berücksichtigung von besonderen nachhaltigen Aspekten als Best Practice Projekte

Hier wird die BBG beim Thema Nachhaltigkeit aktiv…

  • Begleitung/Promotion naBe-Aktionsplan
  • Laufender Informationsaustausch mit Stakeholdern ist für öffentliche Einkaufsverantwortliche als Entscheidungsgrundlage relevant, weswegen die Vernetzung mit wesentlichen Stakeholdergruppen (z.B. Fachexperten in der BBG, Experten aus dem Bereich Nachhaltigkeit, nachhaltige Lieferanten) bei Bedarf vermittelt wird.
  • Help Desk für Fragen rund um die nachhaltige Beschaffung
  • Umsetzung von Nachhaltigkeitsprojekten gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen
  • Abhaltung von nachhaltigen Veranstaltungen (z.B. Fachtagungen, Workshops)

Nutzen für den Kunden

Aus den angeführten Zielen und Maßnahmen lassen sich einige gute Gründe ableiten, warum aus Sicht des Kunden die Beschaffung unter nachhaltigen Gesichtspunkten durchgeführt werden sollte:

  • Reduktion der Gesamtkosten im Produktlebenszyklus
  • Förderung der Gesundheit und der Lebensgrundlage
  • Reduktion von Treibhausgas-Emissionen
  • Unterstützung der öffentlichen Einrichtung, für die Mitarbeitenden ein motivierendes Umfeld zu schaffen
  • Übernahme einer Vorbildfunktion der öffentlichen Einrichtung im Sinne des naBe-Aktionsplans

Kontaktdaten Nachhaltige Beschaffung:

Ihre Ansprechperson: Dr. Gerhard Weiner
Tel.: +43 1 245 70 517
E-Mail: gerhard.weiner@bbg.gv.at

BBG als Partner der IÖB-Initiative

Die BBG unterstützt als zentraler Einkaufdienstleister der Republik Österreich die Umsetzung der Ziele der innovationsfördernden öffentlichen Beschaffung und gestaltet die IÖB-Initiative mit. Die IÖB-Servicestelle agiert als zentraler Netzpartner für Innovationsbeschaffungen.

Hier wird die BBG beim Thema Innovationen aktiv…

  • Der Innovationsprozess der BBG bietet die Möglichkeit strukturiert innovative Lösungen in die BBG einzubringen.
    • Kunden ihren Bedarf an innovativen Lösungen bekannt geben.
    • Lieferanten können ihre innovativen Lösungen über den IÖB-Marktplatz Innovation: www.ioeb-innovationsplattform.at einbringen. Erhält das eingereichte Produkt durch eine Fachjury das IÖB-tauglich-Siegel, hat der Lieferant die Möglichkeit, das Produkt im e-Shop darzustellen.
  • Unterstützung bei dem neuen Vergabeinstrument „Innovationspartnerschaft“
  • Standardmäßige Evaluierung von Innovationsmöglichkeiten bei jedem Beschaffungsvorhaben
  • Bei Veranstaltungen der IÖB-Servicestelle wird unsere Expertise miteingebunden.
  • Als Sponsor unterstützen wir die Challenges der IÖB-Servicestelle unter anderem mit unserem Fachwissen
  • Neue Serviceleistungen durch internationalen Austausch als Projektpartner im EU-Projekt procure2innovate

Nutzen für den Kunden

  • Unterstützung in den Feldern Innovation, Projektmanagement und Beschaffung von der Marktrecherche bis hin zur tatsächlichen Vergabe
  • Aufzeigen von Potentialen: Anforderungen der öffentlichen Beschaffung, das Vorwissen sowie die Spezifika der Organisation werden in der Vorphase der Beschaffung besonders berücksichtigt
  • Vorteile der neuen Technologie in Kombination Vorteilen einer Beschaffung über die BBG (Skalierung und Rechtssicherheit).

Kontaktdaten IÖB-Servicestelle:

Tel.: +43 1 245 70 817
E-Mail: ioeb(at)ioeb.at
www.ioeb.at

Ihre Ansprechpartner

Foto: Markus Hof

Kompetenzzentrum gesellschaftspolitische Beschaffungsziele:

Ing. Markus Hof
Tel.: +43 1 245 70 637
E-Mail: markus.hof(at)bbg.gv.at

Foto: Gerhard Weiner

Nachhaltige Beschaffung:

Dr. Gerhard Weiner
Tel.: +43 1 245 70 517
E-Mail: gerhard.weiner(at)bbg.gv.at

Grafik: IÖB-Logo umringt von innovativen Lösungen

IÖB-Servicestelle:

Tel.: +43 1 245 70 817
E-Mail: ioeb(at)ioeb.at
www.ioeb.at